Schon wieder vorbei

Samstag, 20.12.2014

Jetzt ist es soweit. Meine Reise ist vorbei und es geht wieder nach Hause.

Ich freue mich euch bald alle wieder zu sehen :)

Geschafft! - Semester vorbei

Mittwoch, 19.11.2014

Es ist soweit, das Semester ist vorbei und alle Klausuren sind geschrieben.

In den letzten Wochen war ich neben lernen auch viel damit beschäftigt meine Reise nach dem Semester zu planen. Das sind immerhin noch einige Wochen! Hauptziel ist der Norden der Südinsel. Ich habe mich dazu entschieden mit einem Bus herumzureisen, bei dem man immer wieder aussteigen und den Nächsten nehmen kann. Den Bericht von meiner Reise gibt es dann persönlich zu Hause. 

Seit einigen Tagen steht jetzt auch fest, dass ich Weihnachten wieder nach Hause komme. Nachdem nach und nach Praktikumszu-, und absagen eingetruddelt sind, musste ich mich zwischen zwei ziemlich reizvollen Stellen entscheiden. Dabei habe ich einer Stelle in Deutschland den Vorzug vor der Zusage aus Australien gegeben. Einzelheiten gibt es dann zu Hause. Ich hatte ein super Telefoninterview mit der Firma und freue mich jetzt schon auf das Praktikum.

Jetzt geht es aber erstmal auf Rundreise, worauf ich mich sehr freue. Ich werde vier Wochen unterwegs sein, bevor ich nochmal drei Tage in der Wohnung zum Putzen und zum endgültigen Auszug bin.

Der Süden - Catlins und Fjordland

Donnerstag, 13.11.2014

Noch nicht lange wieder in Dunedin, schon wieder unterwegs. Dieses Mal war Anstrengung garantiert. Einer der Great Walks (mehrtägige Wanderungen), der Milfordtrack im Fjordland stand bevor. Deshalb mussten zwei Freunde von der Hochschule und ich auch gründlich packen. Vier Tage Wanderung standen bevor und wir mussten auch unser Essen und einen Gaskocher und Topf für die Zeit mitnehmen und schleppen.Aber wir haben es geschafft. Trotz der vielen Anstrengung (gefühlt ging es immer nur auf und ab über Stock und über Stein). Der Weg fuehrte vorbei an Seen, wunderschönen Wasserfällen und über Bruecken, durch Wälder und durch Graslandschaften. Geschlafen haben wir in Hütten, in ganz einfachen Betten mit schreckichen Matratzen, wenn man sie überhaupt so nennen kann. Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, auch wenn wir am Ende kaum noch aus dem Bus, der uns wieder nach Dunedin gebracht hat, gekommen sind, weil uns alles weh getan hat.

       

Kaum wieder zurück, haben mich dann Sophie und Lynn in Dunedin besucht. Mein Zimmer glich einem Mattenlager :) Wir sind dann zur Cadburyfabrik, eine der Schokoladenfabriken hier im Land, und haben eine Führung gemacht. Das war sehr interessant und die Schokolade in verschiedenen Variationen war sehr lecker :)

Dann war Halloween und ich war auf einer Halloweenparty eingeladen. Leider war das auch eine Art Abschiedsparty, da die Uni vorbei war und viele Freunde die Stadt verlassen haben. Da ich an der Hochschule bin, habe ich noch ein paar Wochen bis zum Semesterende :(

Übers Wochenende haben mich dann Sophie und Lynn mit Richtung Süden zu den Catlins genommen. Wunderschöne Landschaften  an der Küste und klasklare Wasserfälle und der südlichste Punkt Neuseelands (Festland) befinden sich dort. In unserem Hostel auf einer Farm ist uns dann etwas seltsames begegnet: ein Lamm mit zwei Köpfen. Die Catlins sind wunderschön. Von Invercargill bin ich mit dem Bus dann wieder zurückgefahren. Vorher habe ich mir aber noch die Stadt angeschaut. Dabei hat mir besonders der Stadtpark gefallen.

        

Anfang des Semesters habe ich eine Kajaktour im Doubtfulsound (Fjordland) gebucht, jetzt war es endlich soweit. Ausgerüstet mit allem was man braucht bin ich mit einer Gruppe von sieben Leuten zum Startpunkt zum nächstgelegenen Ort gebracht worden, wo wir eine Nacht übernachtet haben, bevor es wirklich los ging. Der Platz auf dem sich unsere Hütten befanden, glich aber eher einem Museum für alte Autos.

Am nächsten Tag ging es dann los und wir lernten unseren Guide kennen. Dann sind wir mit dem Schiff übergesetzt und mit einem Bus zum Doubtful Sound gefahren. Dabei hatten wir super Ausblicke. Am Startpunkt angekommen packten wir unsere Kajaks und es ging los den Doubtful Sound entlang. Es war super schön, die Regenwaldlandschaft mit den vielen Wasserfällen zu sehen und dabei das Rauschen des Wassers zu hören.

Wir haben dann immer wieder kleine Stops gemacht und sind an Land gegangen, um uns zu stärken. Übernachtet wurde dann in der reinsten Wildnis im Zelt. Auch ein Aufenthaltszelt gab es und so konnten wir den Abend schön ausklingen lassen und uns stärken.

Am nächsten Morgen ging es dann früh wieder weiter, nochmal ein anderes Stück des Sounds erkunden. Schlussendlich sind wir alle erschöpft, aber super gelaunt am Endpunkt angekommen und haben alles wieder aufgeräumt und sind zurück nach Dunedin gefahren.

Es war ein super Ausflug mit einer super Gruppe und die Landschaft ist einzigartig.

         

Nordinsel

Montag, 03.11.2014

Semesterferien, endlich!!! Die erste Etappe ist geschafft. Am letzten Tag der Vorlesung habe ich mich gleich noch auf den Weg zum Flughafen gemacht, um nach Auckland zu fliegen. Mein Ziel für die Midsemester-Break: die Nordinsel erkunden.

In Auckland haben mich dann Freunde (Sophie und Lynn) aus Deutschland abgeholt und wir sind dann gemeinsam über die Insel gereist. Am ersten Morgen ging es dann auch schon mit dem Auto los in Richtung Norden ins Northland. Highlights waren die Kauri-Bäume, Cape Reinga und der Ninety Miles Beach. Sonst sieht es im Northland teilweise so aus wie im Allgäu.

Auf unserem Weg zum nördlichsten Punkt Neuseelands (Cape Reinga) sind wir  an vielen schönen Straenden vorbeigekommen und haben auf Campingplätzen übernachtet. Um ans Cape zu kommen, haben wir dann eine Tour gebucht. Mit einem Fourwheel-Bus ging es dann über den Ninety Miles Beach. Diesen kann man nur bei Ebbe befahren. Bei uns war aufkommende Flut, sodass wir uns etas beeilen mussten. Dummerweise hat es auch geregnet, aber wir sassen ja im Trockenen. Am Ende des Beaches haben wir dann an einer ziemlich hohen Sandduene Halt gemacht. Jetzt durften wir versuchen die Sanddüne zu erklimmen, was wegen des Regens nicht einfach war. Oben angekommen folgte die Belohnung, mit einem Board wieder herunterzurutschen. Das war ziemlich lustig und ziemlich schnell (auch weil der Sand nass war). Unten angekommen hiess es dann nochmal hoch und wieder runter. Dann ging es auch schon weiter zum Cape. Am Cape Reinga angekommen strahlte plötzlich die Sonne und wir hatten einen super Ausblick :)

Am nächsten Tag haben wir dann eine Bootstour in der Bay of Islands gemacht. Die Bay of Islands ist eine wunderschöne Bucht mit vielen kleinen Inseln. Hinzu kam, dass wir auch noch Delfine gesehen haben :) Man hätte auch ins Wasser könen, um mit ihnen zu schwimmen, aber dazu war es allen zu kalt.

Dann hiess es wieder das Northland herunterzufahren, dieses Mal an der anderen Küstenseite. Auf unserem Weg haben wir dann noch Stops bei den Kauribäumen, grossen Redwood-Bäumen, gemacht.

Und weiter ging es wieder Richtung Auckland. Dieses mal sind wir dort auch einige Tage geblieben. Highlights in Auckland waren der Hafen und der Skytower, sonst fand ich die Stadt aber nicht so besonders.

An einem Tag haben wir dann einen Tagesausflug nach Matamata/ Hobbiton gemacht. Dort wurden zum Teil der Herr der Ringe und der Hobbit gedreht. Das Filmset für den Hobbit kann man auch noch besichtigen.

Weiter ging unsere Reise etwas Richtung Osten, auf die Coromandel-Halbinsel. Unser Ziel: der Hotwater Beach. Es gibt dort einen Strand, an dem man bei Ebbe ein Loch graben kann und heisses! Wasser bekommt und darin baden kann. Unglücklicherweiser war Ebbe bei uns um Mitternacht, sodass wir mitten in der Nacht, ausgestattet mit Bikini und Schaufel, an den Strand sind, um unser Glück zu versuchen. Nach einigen Versuchen ist uns das gelungen. Und wir waren die Ersten, die ein Loch mit heissem Wasser hatten!!! Dann hiess es darin baden, dabei musste man darauf achten, dass man sich nicht verbrennt, so heiss war das Wasser! Aus dem Wasser wollte aber auch niemand, da es brutal kalt war.

Am naechsten Tag machten wir uns dann auf nach Rotorua, wo wir uns zuerst die Stadt etwas angeschaut haben. Dort gibt es ganz viele Schwefelbaeder. Wir haben dann auch Geysire und heisse Quellen , u.a. den Champagnerpool besichtigt. Dieser ist orange und grün. Das sieht super aus. Dann haben wir es uns im Thermalbad auf unserem Campingplatz gemütlich gemacht und den Tag ausklingen lassen.

 

Danach fuhren wir weiter Richtung Süden nach Taupo, eine seh schÄne kleine Stadt direkt am See. Dort befinden sich auch die bekannten Hukafalls, wunderschÄne Wasserfaelle in einem unglaublichem Blauton.

Am naechsten Tag wurde es sportlich. Wir machten uns auf den Weg zum Tongariro Crossing, einer Wanderung über Vulkane. Fazit: Ziemlich anstrengend, viel Schnee und eine wunderschoene Landschaft. Es hat sich gelohnt, über Stock und Stein zu gehen und teilweise den Berg herunterzurutschen :)

  

Auf dem Gipfel angekommen und erstmal ein Picknick!!!

 

Am selben Abend sind war dann noch nach Wellington gefahren. Dort haben wir ein super Hostel gefunden, 5 Sterne! Wir hatten sogar eine elektrische Heizdecke! Da sind wir dann auch drei Nächte geblieben und sind jeden Tag mit dem Auto in die Stadt gefahren und haben alles besichtigt. Unser Weg führte uns in die Innenstadt, an den Hafen, zur Cable Car mit herrlichem Blick über Wellington und den Hafen, ins Regierungsviertel und ins Nationalmuseum.

Fazit: Wellington ist eine wunderschöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und einer tollen Atmosphäre.

 

Dann hiess auch schon wieder Tschüss sagen, da ich wieder nach Dunedin musste zur Vorlesung. Mein Flug ging morgens um 7 Uhr in Wellington und am Nachmittag sass ich schon wieder in der Vorlesung.

Ich hatte eine super Zeit auf der Nordinsel und freue mich, wenn Sophie und Lynn mich in Dunedin besuchen. :)

Schon 2 Monate vorbei!!!

Samstag, 06.09.2014

Jetzt bin ich schon seit zwei Monaten hier, wie schnell die Zeit vergeht. Aber ich habe auch schon viel erlebt.

Die letzten Wochenenden habe ich jeweils einen Ausflug mit dem Zug gemacht. Das erste Mal ging es ins Landesinnere, vorbei an schönen Landschaften und mit kurzen Fotostops.

  Zugfahrt Landesinnere 

Die Woche darauf bin ich mit dem Zug und einigen Leuten von der Hochschule nochmal nach Oamaru gefahren, eine Stadt nördlich von Dunedin am Meer. Dank super Wetter konnten wir die ganze Zeit draußen stehen und vom Zug aus Fotos machen. Da ich beim letzten Ausflug nach Oamaru die Gelbaugenpinguine gesehen habe, wollte ich dieses Mal unbedingt die Blaupinguine sehen. In Höhlen brütend ist mir das dann auch gelungen. Neben den Pinguinen haben wir dann auch noch ganz viele Seelöwen gesehen. Auf dem Weg wieder zum Zug bin ich dann an einem sehr außergewöhnlichen Schild vorbeigekommen: Pinguin crossing. Das findet man auch nicht jeden Tag.

Dann war auch noch Marathontag in Dunedin und zwei meiner Mitbewohner sind den Halbmarathon mitgelaufen. Deshalb sind eine andere  Mitbewohner und ich die den ganzen Tag an verschiedenen Stellen gestanden und haben sie angefeuert. Abends sind dann alle müde auf der Couch gelegen.

 

Im Moment bin ich am planen für meine Semesterbreak und eine etwas mehr als zweiwöchigen Tour über die Nordinsel von Neuseeland. Mal sehen, was mich da so erwartet. Ich bin jetzt auch langsam mit allem Nötigen ausgestattet, was man hier so braucht (und was ich von zu Hause nicht mitgenommen habe). Dazu zählen gute Wanderschuhe und ein großer Rucksack aus dem ich längere Zeit leben kann.

Ski fahren im August!!!

Mittwoch, 27.08.2014

In den letzten Wochen ist einiges passiert, sowohl Positives, als auch Negatives. Aber alles nach der Reihe und zuerst die Auflösung des Rätsels.

Mein angekündigter Ausflug hat mich auf den Berg zum Ski fahren gebracht. Passend zur geplanten Aktivität gab es auch in Dunedin unerwartet Schnee. Wie ich Freitag morgens aus dem Fenster geschaut habe, war alles weiß.

Auf Raten einer meiner Mitbewohnerinnen habe ich mich dann erst einmal auf der Seite der Hochschule erkundigt, ob die Vorlesungen überhaupt stattfinden. Aber es war nichts veröffentlicht. Also habe ich mich warm eingepackt auf den Weg gemacht. Doch siehe da, ich stand dann doch vor verschlossenen Türen. Und mir wurde erklärt, dass die Hochschule auf Grund des Wetters geschlossen sei. Auch sonst war auf den Straßen nicht viel los. Wegen so ein bisschen Schnee! Aber einen Streudienst gibt es hier nicht. Und so wird jede Autofahrt oder jeder Spaziergang bei so einem Wetter zur Rutschparty, weil es auch ständig hoch und runter geht. Nachdem ich ja dann frei hatte, habe zuerst meine geliehenen Ski usw. abgeholt und habe alles nach Hause gebracht und meine restlichen Sachen gepackt.

Abends bin ich dann mit dem Ski Club von der Uni losgefahren. Wir hatten einen großen Van und sonst Privatautos. Nach unserer Essenspause hieß es dann Autowechsel. Wir hielten dann später nochmal kurz an einem Parkplatz an und alle sind ausgestiegen. Unglücklicherweise war aber der Schlüssel im Auto und das Auto hat sich von selbst verriegelt. Was nun? Schlussendlich wurde dann eine kleine Fensterscheibe eingeschlagen, um die Tür öffnen zu können. Dann ging es auch schon weiter zu unserem Zielort Wanaka,das ca. 3 Stunden von Dunedin entfernt liegt. Dort angekommen wurden wir vom Rest der Gruppe erst einmal jubelnd empfangen, bevor wir unsere Hütten bezogen haben. Die Betten waren grausam, ich konnte mich nicht bewegen, weil es jedes Mal gekracht und heftig gewackelt hat. Und das versprochene warme Zimmer war es auch nicht.

Samstag und Sonntag war jeweils um 7:15 Uhr Frühstück. Und dann ging es auch schon los ins Skigebiet Treble Cone, ca. 30 Minuten Fahrt. Einen näheren Ort gibt es nicht. Wer jetzt eine normale Straße den Berg hoch erwartet hat, der wurde massiv enttäuscht, Schotterpiste war angesagt! Mittags haben wir uns dann immer in der Hütte getroffen, um unsere vollen Rucksäcke zu plündern. Samstag Abend gab es dann auch Abendessen, Nachos mit Bolognaise- Soße. Hilfe! Das soll ein Abendessen sein, nach so einem Tag. Auf der Rückreise, 6km vor Dunedin ist dann das nächste Missgeschick passiert. Dieses Mal saß ich im großen Van. Wir hatten kein Benzin mehr und mussten links! Ranfahren. Glücklicherweise war ein weiteres Auto direkt hinter uns, sodass diese einen Kanister Benzin für uns von der nächsten Tankstelle besorgen konnten und wir schlussendlich doch noch angekommen sind. Es war ein tolles, aber auch aufregendes Wochenende. Und ich habe viele Leute kennengelernt.

 Die Skigebiete sind nicht so groß, wie die in Deutschland oder Österreich, aber es hat gereicht. Auch hier gibt es blaue, rote und schwarze Pisten. Allerdings werden nur blaue Pisten gewalzt, alles andere ist halt so wie es ist, teilweise unbefahrbar. Aber es war trotzdem super. Und dann hatten wir auch noch herrliches Wetter und eine super Aussicht! Traumhaft! Schaut selbst:

Seitdem ist nichts Spannendes passiert, da ich auch für die Uni viel machen musste. Zu allem Unglück hat mein Computer in der ungünstigsten Zeit den Geist aufgegeben, sodass ich einige Prüfungsleistungen, die einzureichen waren, fast vollständig nochmal machen durfte. Allerdings ohne Computer war das nur in der Bibliothek möglich. Hinzu kam auch noch, dass ich mehrere Tage krank mit allem Möglichem im Bett lag. Es kommt immer alles zusammen.

Aber jetzt ist alles vorbei. Mir geht’s wieder gut und meinen Computer habe ich auch wieder!

 

Super Landschaft

Donnerstag, 07.08.2014

Nicht, dass ich mich jetzt nur hinter Büchern verkrieche hier in Neuseeland. Nein, es sind Ausflüge angesagt! Los ging es also an einem schönen Samstagmorgen zuerst auf den Markt, um Brot zu kaufen, das einigermaßen dem Deutschen ähnelt. Danach haben wir uns am Autohaus getroffen, um mit dem gemieteten Auto Richtung Norden der Küste entlang zu fahren. Eigentlich sollte es nur ein kleiner Ausflug werden, aber… . Mit einem geliehenen Auto ging es also los, in der Ferne konnte man die schneebedeckten Berge sehen. Erstes Ziel: Maori-Gemälde. Maori sind die Ureinwohner von Neuseeland. Leider haben wir die Gemälde beim ersten Anlauf nicht gefunden und sind direkt zu den Elefantenfelsen gelangt. Riesige Felsen ragen aus der Landschaft und mit etwas Glück und Fantasie kann man auch Elefanten erkennen.

Wir entschieden uns danach, noch einmal die Suche nach den Maori-Gemälden aufzunehmen. Und siehe da, wir haben sie gefunden. Allerdings an einer sehr unscheinbaren Stelle am Straßenrand. Auch die Gemälde waren nicht sehr spektakulär sodass wir uns dort nicht lange aufhielten und uns auf den Weg zur eigentlichen Hauptattraktion des Tages machten, den Moeraki Boulders.

Auf dem Weg dorthin haben wir dann noch einen Stopp in der Stadt Oamaru mit Besuch der historischen Altstadt und des Hafens gemacht.

Im Anschluss sind wir dann endgültig zu den Moeraki Boulders gefahren. Die Moeraki Boulders sind kugelförmige Kreationen aus Schlamm, Lehm und Ton, die an der Küste zu finden sind. Einige sind im Laufe der Zeit aufgeplatzt, sodass man auch das Innere sehen kann. Die Kreationen an der Küste liegen zu sehen, war sehr schön, auch wie sie immer wieder von Wasser umspült wurden.

Eigentlich waren jetzt alle schon mega hungrig, aber wir hatten keine Zeit zu essen. Wir mussten weiter fahren, um rechtzeitig am Leuchtturm zu sein und die Pinguine zu sehen, wie sie vom Wasser an Land gehen. Versteckt hinter Büschen im Beobachtungszentrum, konnten wir diese dann tatsächlich sehen. Am Anfang war es mehr ein Ratespiel, ob das Pinguine oder Algen im Wasser sind. Als die Tiere dann aber an Land gekommen sind, sind uns auch gute Schnappschüsse gelungen. Auf unserer Erkundung des Reservoirs sind wir dann auch noch auf Seerobben gestoßen, die überall lagen. Hier musste man wirklich aufpassen, dass man nicht eine schlafende Robbe übersieht und diese dann hinter einem aufwacht und anfängt zu schreien (und man selber dann auch). Das war ein super Erlebnis.

Hungrig sind wir dann ins nächste Dorf gefahren und haben dort in dem angeblich besten Fischrestaurant gegessen. Den Preisen nach, könnte es das wirklich gewesen sein.

Schlussendlich sind wir dann erschöpft und müde wieder zu Hause angekommen Es war ein super schöner Tag mit vielen Erlebnissen.

Nächstes Wochenende steht der nächste Ausflug für mich an. Ich verrate aber noch nicht wo es hin geht. Ich sage nur, hoffentlich wird es nicht allzu kalt. Des Rätsels‘ Lösung gibt es dann in Kürze.

Erste Wanderung

Donnerstag, 07.08.2014

Auch an den Wochenenden war ich sehr aktiv. Ich habe viel gesehen, bin viel gelaufen und habe tolle Bilder gemacht. Die erste Wanderung ging auf einen Berg, Mount Cargill, 9km außerhalb von Dunedin. Der Aufstieg war sehr anstrengend, aber am Ende hat sich die ganze Mühe gelohnt. Wir hatten einen super Ausblick. Schaut euch einfach selber die Bilder an:

   

Nach einer kleinen Pause haben wir uns dann wieder an den Abstieg gemacht. Wir sind dann alle erschöpft nach einer sechs stündigen Wanderung wieder zu Hause eingetroffen. Ich habe dann erstmal gekocht, da mein Magen sich mittlerweile schon gemeldet hat. Aber der Ausflug und der Ausblick haben sich echt gelohnt.

Gleichzeitig bricht die Stadt aber auch noch alle Rekorde mit der steilsten Straße der Welt, bei der wir an diesem Tag auch noch waren.

International Orientation und erste Vorlesungen

Dienstag, 29.07.2014

Jetzt auch bei mir endlich an der Hochschule das Programm angefangen. International Orientation war angesagt. Ich habe eigentlich erwartet, dass da einige Internationals erscheinen, allerdings waren wir am Ende nur zu zehnt. Das war aber auch gut, da man sich so ziemlich schnell kennengelernt hat. Wir haben dann eine Campustour gemacht mit Bibliothek, Sportzentrum und Studenten Vereinigung.

Dann standen für mich noch Einführungen im Business und Engineering Department auf dem Plan, bevor es auf Bustour in und um die Stadt ging. Hier sind wir dann zum Strand nach St Clair und Clayton gefahren. Hier gab es dann passend zur Außentemperatur noch ein Eis . Danach haben wir den Ausblick über die Stadt vom Signal Hill genossen. Es war echt schön .

Gespannt bin ich dann in die erste Vorlesungswoche gegangen. Bis jetzt kann ich sagen, dass ich eine gute Kurswahl getroffen habe. In den Kursen beschäftigen wir uns mit der neuseeländischen Kultur, mit Konsumverhalten, mit dem Management eines Windparks und Straßenplanung. Ich bin mal gespannt, was die nächsten Wochen so bringen. Im Vergleich zur Uni in Deutschland muss ich nicht eine Arbeit einreichen oder eine Klausur schreiben, sondern mehrere. In meinen Modulen sind jeweils drei bis vier Arbeiten einzureichen, für die man immer so zwei bis drei Wochen Zeit hat. Teilweise sind am Ende dann aber auch noch Klausuren angesetzt, die nur nicht so viel zählen wie in Deutschland. Das heißt, man ist das ganze Semester beschäftigt und alle Sachen werden auch bewertet. Ich bin mal gespannt, wie das in den nächsten Wochen wird.

Weltmeister

Dienstag, 22.07.2014

Juhuu!!! Weltmeister! Auch in Neuseeland wird die WM geschaut und das um sieben Uhr morgens! Allerdings schauen nur wenige Kiwis die WM. Auf die Frage an meine Mitbewohner, ob sie das Finale anschauen würden, kam die Gegenfrage, um wie viel Uhr dieses stattfinden würde. Wie erwartet, wollten sie nicht so früh aufstehen, um um sieben Uhr das Spiel zu sehen. Ich bin dann kurz vor sieben am Montag an die Uni gegangen und habe mit anderen Internationals geschaut.

Dazu muss man sagen, dass um diese Uhrzeit hauptsächlich Deutsche und ein paar Argentinier da waren. Mit der Zeit hat sich der Raum auch mit anderen Nationalitäten gefüllt. Das war ziemlich lustig und spannend. So habe ich dann auch einige Leute kennengelernt.

Nach dem Titelgewinn haben wir dann in der deutschen Gruppe den Raum noch einige Zeit gerockt. Danach mussten einige in die Vorlesung. Da ich ja nicht an der Uni, sondern an der Hochschule nebenan bin, und diese noch nicht angefangen hat, hatte ich frei. Wir sind dann alle, die gerade konnten, in eine Bar gegangen und haben dort noch Stimmung gemacht. Danach war dann noch ein gemeinsames Mittagessen angesagt.

Mittags sind wir noch mit dem Bus an den Strand nach St. Clair gefahren. Es war sehr schön, da auch die Sonne etwas rausgekommen ist, allerdings war es auch wieder sehr kalt.

Dann bin ich diese Woche auch nochmal in die Stadt gelaufen, um das Stadtzentrum zu erkunden. Zusätzlich habe ich mit einer anderen Deutschen eine gute Bäckerei gesucht, was hier ziemlich schwer ist. Wir sind dann so ca. 1,5 Stunden gelaufen, bis wir an der Bäckerei angekommen sind. Dummerweise hatten sie nur noch ein Brot. Immerhin mit einem Brot ausgestattet, haben wir dann auf dem Rückweg den Bus genommen. Das Brot war dann auch echt gut. Gott sei Dank kommen die auch samstags auf den Markt in Dunedin am Bahnhof. Allerdings muss man da wohl auch spätestens um 9 Uhr da sein, um noch etwas zu bekommen.

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